Wer nicht wirbt, der stirbt

Online-Marketing ist ein weites Feld, das oft an externe Agenturen ausgelagert wird. Besonders bei Werbeanzeigen auf Facebook oder Google entstehen häufig Fragen zum Werbebudget. Denn nicht nur die Agentur an sich will bezahlt werden, sondern es wird noch ein extra Beitrag für Werbekosten fällig.

Lassen Sie uns daher einen ausführlichen Blick auf die Grundlagen und Feinheiten der Online-Werbung werfen. Wofür werden Werbekosten ausgegeben und lohnt sich das überhaupt? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Blogpost.

Ist Online-Werbung sinnvoll?

Sie haben wahrscheinlich schon viel Geld für eine neue Homepage und die Betreuung Ihrer Kanäle in den sozialen Netzwerken investiert. Jetzt soll noch bezahlte Werbung geschaltet werden. Lohnt sich das?

Eine Homepage und der Auftritt in den sozialen Medien sind essenziell, um sich online professionell zu präsentieren. Mit dieser Strategie bauen Sie mittel- und langfristig Sichtbarkeit und Vertrauen zu Ihrer Zielgruppe auf. Diese beiden Mittel sind hauptsächlich dazu da, um Kunden, die Ihr Unternehmen bereits kennen oder durch Empfehlungen und Mund-zu-Mund-Propaganda auf Sie aufmerksam werden, ein positives Bild zu vermitteln und regelmäßig zu informieren.

Regelmäßig Artikel auf Ihrer Homepage oder Beiträge auf Instagram und Facebook zu teilen, heißt allerdings nicht, dass diese Beiträge neuen Kunden angezeigt werden. Diese werden nämlich größtenteils Nutzern, die sie schon kennen und deren “Freunden” angezeigt.

Um neue Nutzer zu erreichen, die Ihr Unternehmen auch nur bedingt über Freunde kennen, gibt es Werbeanzeigen – und die “Kosten” zusätzlich Geld. Allerdings wird das Werbebudget bei einer professionellen Einrichtung und Betreuung um ein Vielfaches wieder eingespielt.

Der Job einer Agentur

Wir als Agentur wissen, wie wir Ihre Zielgruppe konkret definieren und können Werbeanzeigen so einrichten, dass sie genau den Nutzern angezeigt werden, die relevant für Sie sind.

Das ist allerdings nur der halbe Teil: Facebook und Google, oder wo auch immer Sie die Werbung anzeigen lassen möchten, verlangen ebenfalls Geld.

Ihr Werbebudget geht also zum einen an die Agentur, mit der Sie zusammenarbeiten, zum anderen Teil direkt an die Plattform, auf der Sie Werbung schalten lassen.

Wie berechnen Sie das Werbebudget für Facebook und Google Werbung?

Den Teil Ihres Werbebudgets, der an die Agentur geht, wird im Vorfeld vertraglich geregelt. Anders sieht es mit dem anderen Teil der Kosten aus, der direkt an Facebook oder Google geht. Wie berechnen sich die Kosten?

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass jeder Werbeplatz in einer Auktion versteigert wird. Bei dieser Auktion müssen Sie allerdings nicht mit den anderen Werbetreibenden im Raum sitzen und Schildchen hochhalten.

So funktioniert Werbung auf Google

Bei der Erstellung Ihrer Werbeanzeige werben wir auf bestimmte Schlagworte, sogenannte Keywords. Als Heizungsbauer beispielsweise auf das Wort “Pelletheizung”.

Sobald ein Nutzer bei Google das Wort “Pelletheizung” eingibt, beginnt die Auktion im Hintergrund. Google bestimmt, auf welchem Anzeigerang die Werbung landet. Die Platzierung setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: Ihrem Maximalgebot und der Qualität der Anzeige.

Wer mehr bietet, erhält auch den besseren Anzeigeplatz, ähnlich wie bei einer richtigen Auktion. Allerdings spielt die Qualität der Anzeige ebenfalls eine wichtige Rolle: Werbetreibende mit einem höheren Qualitätsfaktor zahlen weniger für eine höhere Position als Werbetreibende mit einem niedrigen Qualitätsfaktor.

Wichtig ist auch zu wissen, dass Sie nur zahlen, wenn Ihre Anzeige wirklich angeklickt wird. Daher spricht man auch vom CPC, dem “Preis pro Klick”.

Faktoren für das Maximalgebot

Jeder Suchbegriff ist wie ein eigener Markt. Für den Suchbegriff “Pelletheizung” fällt das Maximalgebot niedriger aus, als für “Villa am Meer”, allerdings teurer als für das Schlagwort “Gummihammer”. 

Desto mehr Nachfrage und desto teurer das Produkt oder die Dienstleistung, desto höher der Preis.

Screenshot Keyword Analyse Pelletheizung
Für das Suchwort “Pelletheizung” liegen die durchschnittlichen Kosten, damit jemand auf Ihre Anzeige klickt bei 0,75 $, also etwa 62 Cent.

Hier sind die wichtigsten Faktoren neben dem individuellen Qualitätsfaktor für den Klickpreis auf Google:

  • Wettbewerb
  • Standort
  • Gerät
  • Netzwerk

Budget festlegen

Natürlich können wir festlegen, wie viel Sie maximal ausgeben wollen. Das erfolgt über das sogenannte Tages- oder Monatsbudget. Sie können zum Beispiel festlegen, dass Sie pro Tag 15 € für Werbekosten ausgeben wollen. 

Die Kosten, damit jemand bei der Suche nach einer “Pelletheizung” auf Ihre Anzeige klickt, liegen bei 62 Cent. Mit einem Werbebudget von 15 € pro Tag, klicken im Durchschnitt also 24 Menschen auf Ihre Werbeanzeige.

Das erscheint erst mal nicht sonderlich viel. Bedenken Sie allerdings, dass diese Menschen nach einer Pelletheizung gesucht haben, also bereits ein Kaufinteresse besteht.

Lassen Sie die Anzeige über einen Monat laufen, können sie für nur 450 € über 720 Menschen erreichen, die nach einer Pelletheizung gesucht haben. Es müsste nur ein einziger davon zum Kunden werden, damit sich die Werbekosten rentieren.

So funktioniert Werbung auf Facebook

Werbung auf Facebook läuft nach demselben Auktionsprinzip, wie auf Google. Anstatt auf ein bestimmtes Schlagwort zu werben, definieren wir für Facebook eine relevante Zielgruppe. 

Wir können Ihre Werbung beispielsweise allen 30- bis 50-Jährigen aus einem Umkreis von 100 km Anzeigen lassen, die neulich ein Haus gekauft haben. 

Der Preis berechnet sich dann bei Facebook anhand von drei Faktoren: dem Gebot, der geschätzte Interaktionsrate und der Qualität sowie der Relevanz der Werbeanzeige. Der Werbetreibende mit dem höchsten Gesamtwert erhält den Werbeplatz.

Facebook Werbung oder Google Ads?

Um zu entscheiden, welches Werbenetzwerk am besten für Ihr Vorhaben geeignet ist, sollten Sie vorab den Unterschied zwischen dem sogenannten drückenden (Push) und ziehenden (Pull) Marketing-Methoden kennen.

Google kommt Ihren potenziellen Kunden entgegen und unterstützt Sie dabei mehr über ein Produkt zu erfahren, wenn Sie danach suchen. Google ist also der abwartende Verkäufer, der Kunden hilft Ihr Unternehmen zu finden, wenn sie nach entsprechenden Produkten oder Dienstleistungen suchen (Pull-Strategie).

Facebook hingegen platziert Werbeanzeigen bei Kunden, die noch nie in Kontakt mit Ihnen oder Ihrem Produkt waren. Facebook ist der aktive Verkäufer, der Ihnen hilft potenzielle Kunden zu finden, die aufgrund bestimmter Merkmale in Ihre Zielgruppe passen. Durch die bereits gesammelten Daten der Plattform erreichen Sie genau die Menschen, die am Ende Ihre Leistung in Anspruch nehmen oder aber die Ihr Produkt interessieren könnte.

Entscheidet die Qualität einer Werbeanzeige allein über Erfolg oder Misserfolg?

Die beste Werbekampagne bringt nichts, wenn Kunden danach auf eine Seite weitergeleitet werden, die sie nach wenigen Sekunden wieder schließen. 

Diesen Fehler sehen wir viel zu häufig: Eine wirklich gut gestaltete Werbekampagne, die dann lediglich auf die Homepage der Firma weiterleitet. Das Problem? Eine Homepage dient dazu Ihren Kunden einen ersten Eindruck Ihres Unternehmens und Ihrer Leistungen zu vermitteln.

Ein potenzieller Kunde, der auf eine Werbeanzeige zum Thema “Pelletheizung” klickt, möchte aber keine generellen Informationen über Ihr Unternehmen – sondern konkrete Informationen über Pelletheizungen, die Sie anbieten. Bekommt er die gewünschten Informationen nicht, ist er rasch wieder weg – und die Bemühungen der Werbeanzeige umsonst. 

Die Lösung? Eine sogenannte Landingpage. Eine Landingpage ist eine Internetseite, die ein spezifisches Ziel verfolgt und über die Sie eine einzige Botschaft klar und gezielt kommunizieren – in diesem Fall die Pelletheizung. Hier machen Sie es dem potenziellen Kunden kinderleicht mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Mit der Landingpage greifen wir die Werbeanzeige auf und bewegen den Besucher dazu, eine einzige Aktion auszuführen. Anstatt generell zu informieren, ist die Landingpage komplett auf die Konversation ausgerichtet – über die Pelletheizung zu informieren, um zu “verkaufen”.

Offline vs. Online-Werbung

Werbung bei Facebook oder Google hat noch einen entscheidenden Vorteil gegenüber Offline-Werbung: Wir sammeln Daten.

Stellen wir einen simplen Vergleich an: Sie veröffentlichen eine Werbeanzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die jeden Tag in 50.000 Briefkästen liegt. Aber wie viele von diesen 50.000 lesen Ihre Anzeige wirklich? Im Endeffekt nimmt nur ein winziger Bruchteil Ihre Werbeanzeige überhaupt wahr – wie viele das genau sind, lässt sich schlichtweg nicht sagen. Um jetzt auch noch jemanden zu erreichen, der sich für eine neue Pelletheizung interessiert, ist echt Glückssache.

Wie viele Leser, sehen Ihre Anzeige wirklich und wie viele davon sind relevant?

Anders sieht es bei Werbung auf  Facebook oder Google aus. Wir können einstellen, dass Ihre Werbung nur angezeigt wird, wenn der Benutzer nach “Pelletheizung” sucht oder in der definierten Zielgruppe liegt. Wir schießen nicht in blaue, sondern adressieren die, die wirklich an Ihrer Dienstleistung interessiert sind! 

Außerdem können wir genau nachverfolgen, WER Ihre Anzeige gesehen hat und daraus wichtige Folgemaßnahmen ableiten. Wir können beispielsweise allen, die Ihren Beitrag auf Facebook angeklickt haben noch eine Anzeige zuspielen und so die Wahrscheinlichkeit, dass er zum Kunden wird, um ein Vielfaches erhöhen. Lassen Sie es uns gerne wissen, wenn Sie eine Zeitung finden, die Ihnen diese Nachverfolgung ermöglicht. 

Was macht eine Agentur?

Unsere Aufgabe ist es die Anzeigen so einzustellen, dass sie relevante Nutzer erreicht. Nachdem wir die Anzeige erstellt haben, kontrollieren wir regelmäßig welche Kampagnen besonders gut laufen und optimieren die übrigen. Mit dieser Strategie können wir immer besserer Ergebnisse erzielen und Daten sammeln, um Folgemaßnahmen zu entwickeln.

Das sind die Dienstleistungen, für die Sie uns bezahlen. Damit die Anzeigen den Nutzern der jeweiligen Plattformen angezeigt werden, wird zusätzlich ein Beitrag an Facebook und Google notwendig.

Werbebudget: Ausgabe oder Investition?

Wird die Werbeanzeige professionell gestaltet und fortlaufend optimiert, erhalten Sie im Normalfall für jeden ausgegebenen Euro deutlich mehr zurück. Hier spricht man vom ROAS, dem “Return of Advertising Spend”, also die Rentabilität von Werbeausgaben: Je länger die Anzeige läuft und je mehr Daten wir sammeln, desto genauer lässt sich der ROAS bestimmen und steigern.

Wichtig zu wissen: Ihre Homepage, Google und Facebook müssen wie unterschiedliche Zahnräder perfekt aufeinander abgestimmt werden, damit alles funktioniert. Nur so erhalten Sie für Ihre gesamte Investition in “Werbemaßnahmen” die bestmögliche Kapitalrendite, also Return on Invest (ROI), als Unternehmer. Sonst wird schnell viel Geld verbrannt.

Wir hoffen, dass wir Ihnen verdeutlichen konnten, wie sich das Werbebudget für Facebook und Google-Werbung zusammensetzt. Wenn Sie das Prinzip dahinter verstehen, werden Sie morgen viel mehr Werbebudget ausgeben wollen, als Sie heute noch denken.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für ein kostenfreies Erstgespräch, um kaufbereite Kunden zu erreichen und Ihren Umsatz messbar zu steigern.

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