Suchmaschinenwerbung einfach erklärt

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Suchmaschinenwerbung einfach erklärt

Suchmaschinenwerbung bzw. SEA (Search Engine Advertising) ist eine Marketing Disziplin, welche sich seit Anfang der 2000er Jahre erfolgreich etabliert hat. Nicht zu verwechseln ist die bloße Werbung mit dem Überbegriff SEM (Search Engine Marketing). Dabei geht es nämlich um die Nutzung der Suchmaschinen für das gesamte Marketing Spektrum. 

Als kurze Formel könnte man zusammenfassen: SEM = SEA + SEO

SEO (Search Engine Optimization) steht dabei für die Optimierung der Inhalte deiner Webseite für die jeweiligen Suchmaschinen, sodass du möglichst auf die erste Seite bei Suchanfragen kommst. Dieser Artikel soll allerdings die bezahlte Werbung umfassen und erklären. Darum blenden wir den Faktor SEO für’s Erste einmal aus.

Disclaimer: Wenn wir von Suchmaschinen sprechen ist in der Regel Google damit gemeint. Man sagt nicht ohne Grund “Google das mal…” und nicht “Bing/Yahoo das mal…”. Google ist der Platzhirsch im Wald der Suchmaschinen und so lange sich das nicht ändert, werden wir es als Synonym für den Begriff nutzen.

Verschiedene Möglichkeiten

Es gibt mehrere Optionen, um bei Google Werbung zu schalten. Man unterscheidet hier im Großen und Ganzen zwischen Anzeigen im Suchnetzwerk, Displayanzeigen und Shopping Ads. 

Hast du zum Beispiel einen online Shop, können sich Shopping Ads als besonders hilfreich und wertvoll herausstellen. Werbeanzeigen im Google Displaynetzwerk machen andererseits eher dann Sinn, wenn du eine schon sehr bekannte Marke besitzt oder deine Kunden mittels Retargeting noch einmal auf dich aufmerksam machen willst.

Lassen wir diese zwei durchaus guten Möglichkeiten aber mal außen vor und widmen wir uns den Anzeigen im Suchnetzwerk, welche die absolute Basis bei Google Ads darstellen. Sofern du diese Kategorie nicht beherrscht, solltest du dich auch lieber nicht an den anderen Optionen versuchen. 

Stell es dir einfach so vor: Wenn du eine neue Sprache lernen willst, fängst du ja auch erst einmal bei kurzen und einfachen Wörtern an. Du beginnst nicht gleich mit komplizierten Worten, die selbst die Einheimischen kaum nutzen.

Wie ist eine Anzeige aufgebaut?

Sehen wir uns dazu ein Beispiel aus der Praxis an. Wenn wir nach “Klempner Düsseldorf” suchen, kommt das folgende Ergebnis an oberster Stelle…

Klempner Düsseldorf
Anzeige für den Suchbegriff „Klempner Düsseldorf“

Diese Werbeanzeige ist zwar nur suboptimal , aber man sieht deutlich, wie jede Anzeige im Google Suchnetzwerk aufgebaut ist.

  1. Der Titel – Die blaue Schrift sollte schnell erkennbar machen, was auf der Webseite zu finden ist.
  2. Der Link – Die URL gibt an, auf welche Webseite die Anzeige weiterleiten wird.
  3. Der Text – Hier sollten im Idealfall die Vorteile für den Suchenden stehen, warum er genau auf deine Anzeige klicken sollte.

Das Beste ist aber, dass du selber beeinflussen kannst, wie sehr deine eigene Anzeige hervorsticht. Google bietet nämlich die Möglichkeit, verschiedene Erweiterungen und Sitelinks mit in jede einzelne Anzeige aufzunehmen. Dadurch nehmen deine Anzeigen mehr Platz ein und fallen wesentlich deutlicher ins Auge.

Das oben genannte Beispiel zeigt daher eher, wie man es nicht tun sollte. Das Unternehmen wirft praktisch unnötige Mengen an Geld zum Fenster hinaus, nur um auf Platz 1 stehen zu können.

Anzeige Beispiel
Diese Anzeige ist deutlich besser, da sie den Suchbegriff im Text wiedergibt

Der größte Vorteil von Suchmaschinenwerbung

Der mit Abstand größte Vorteil von Suchmaschinenwerbung im Gegensatz zu Social Media Advertising ist natürlich, dass die Leute bereits nach deinem Service bzw. deinen Produkten suchen. 

Wenn du auf die richtigen Keywords bietest, wirst du immer möglichen Kunden im idealen Moment angezeigt. Nämlich dann, wenn sie sich bereits zu einem Kauf entschlossen haben und jetzt nur noch nach einem Anbieter suchen. 

Oder anders ausgedrückt: Wann bist du das letzte Mal auf Google gegangen, nur so zum Spaß? Vermutlich niemals, weil man Google aufruft, um nach etwas zu suchen. Selbst dann, wenn du nur auf der Suche nach Informationen sein solltest.

Des Weiteren zahlst du erst dann, wenn Kunden tatsächlich auf deine Anzeige klicken und auf deine Webseite gelangen. Sofern deine Webseite also keine völlige Katastrophe ist, die jeden schon beim bloßen Anblick abschreckt, hast du sehr gute Karten, dass der Besucher auch zum Kunden wird.

Fazit

Wie du siehst, bringt Suchmaschinenwerbung einige sehr große Vorteile mit sich und ist beileibe keine Raketenwissenschaft. Du kennst jetzt den Unterschied zwischen SEM, SEA und SEO. Du weißt wo du beginnen musst, um die Basics zu beherrschen und erkennst eine schlechte Anzeige, wenn du sie siehst. Ab jetzt wirst du die Google Suchergebnisse wahrscheinlich mit anderen Augen sehen, als du es bisher getan hast.

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