So werden Facebook Werbeanzeigen erstellt!

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Wie startet man richtig mit Facebook Werbeanzeigen, auch Ads genannt? – Eine Anleitung mit Videokurs

Nun aber genug zu den Vorteilen und Möglichkeiten sowie Chancen von Facebook Werbeanzeigen. Dass es sich um ein enorm mächtiges und sinnvolles Tool handelt, um vergleichsweise einfach und günstig neue Kunden zu gewinnen, sollten Sie nun wissen.

Jetzt ist es an der Zeit den Facebook Business Manager genauer anzuschauen und so langsam die erste Werbeanzeige auf Facebook zu schalten. Denn auch beim Thema Facebook Ads geht nichts über eine gute Vorbereitung. Dazu folgen nun die wichtigsten Informationen zur Anmeldung sowie zur Einrichtung im Werbeanzeigen Manager.

Die Registrierung

Zu aller erst müssen Sie sich im Facebook Business Manager registrieren. Die Voraussetzung, um dies erfolgreich tun zu können, ist eine bestehende Facebook Seite. Um die Registrierung durchzuführen, gehen Sie auf https://business.facebook.com/. Dort erwartet Sie eine übersichtliche Landingpage des Business Managers von Facebook.

Facebook Werbeanzeigen erstellen – Videokurs Modul 1 – Der Business Manager

Über die Auswahl „Konto erstellen“, können Sie Ihr Business Profil in kürzester Zeit erstellen. Dazu müssen lediglich einige persönliche sowie geschäftliche Daten angegeben werden. So werden neben dem Unternehmens- oder Kontoname auch der eigene Name, die E-Mail-Adresse sowie weitere Unternehmensdetails abgefragt. Wurden alle Daten erfolgreich eingegeben, schickt Ihnen Facebook eine obligatorische Bestätigungs-E-Mail an Ihre E-Mail-Adresse. Diese müssen Sie bestätigen, um im Facebook Business Manager loslegen zu können.

Das Dashboard

Nach der erfolgreichen Registrierung und Anmeldung im Business Manager gelangen Sie auf das Dashboard. Dieses bietet zahlreiche Auswahl- und Einstellungsmöglichkeiten. Um es richtig und ganz ohne Probleme nutzen zu können, sollten Sie sich erst einmal umschauen und mit den Menüs vertraut machen. Dies erspart Ihnen später viel Zeit und beugt Fehler oder Verwirrung vor.

Auf der Startseite des Business Managers finden Sie neben einem Suchfeld zur Suche von Fragen auch die Benachrichtigungen für Neuigkeiten in der rechten oberen Ecke. Im Hauptteil der Seite und unter den Werbekonten des Business Managers befinden sich nahezu alle wichtigen Informationen zu den Werbekonten, wie Ausgaben, Ergebnisse, Impressionen oder Reichweite sowie zahlreiche weitere Faktoren, die einmal relevant sein werden. Darüber hinaus gelangt man mit einem Klick auf die drei Striche neben dem Facebook Logo in der linken oberen Ecke auf weitere Einstellungen. Dazu zählen vor allem die drei Hauptaspekte des Facebook Business Managers; der Werbeanzeigenmanager, der Facebook Pixel sowie die Zielgruppen.

Die Unternehmens-Einstellungen

Ebenfalls in diesem Menü oder unter dem Zahnrad, finden Sie die Unternehmens-Einstellungen. Diese sind gerade am Anfang sehr wichtig, um überhaupt mit dem Facebook Business Manager starten zu können.

Dort muss zunächst eine Facebook Seite hinzugefügt oder erstellt werden. Anschließend muss der Zugriff auf diese Seite über den Business Manager beantragt und bestätigt werden.

Es folgt das Hinzufügen oder Erstellen eines Werbekontos sowie die Beantragung des Zugriffs auf dieses. In diesem Schritt muss ebenfalls eine Zahlungsmethode hinterlegt werden, mit welcher Sie Ihre Werbekosten bei Facebook bezahlen.

Unter dem Menüpunkt Nutzer können Sie Personen hinzufügen, die auf Ihren Business Manager und Ihre Werbekampagnen zugreifen dürfen. Dies können neben Mitarbeitern und Administratoren auch Partner, wie Werbeagenturen oder Berater sowie Marketer sein.

Außerdem können Sie Ihr Instagram Konto mit dem Business Manager verknüpfen und darüber später ebenfalls Werbung schalten. Die Grundvoraussetzung dafür ist jedoch nicht nur, dass Sie ein Instagram Konto besitzen, sondern auch, dass Sie die Zweistufige-Authentifizierung deaktiviert haben. Übrigens bedarf es zur Erstellung von Instagram Werbeanzeigen nicht zwingend ein Instagram Konto.

Unter den Datenquellen kann der Facebook Pixel erzeugt und kopiert sowie aktiviert werden. Diesen Pixel müssen Sie dann auf Ihrer Webseite in den Quellcode einfügen, um Kunden oder Interessenten zu targetieren, die bestimmte Aktionen bereits ausgeführt haben. Doch zum Facebook Pixel folgt im Laufe dieses eBooks nicht ein separates Kapitel.

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Einstellungsmöglichkeiten, doch dies waren die wichtigsten, die benötigt werden, um mit der ersten Facebook Werbekampagne zu starten. Maximal das Security Center verdient noch etwas Aufmerksamkeit, da dort zur erhöhten Sicherheit die Zweistufige-Authentifizierung aktiviert werden kann.

Der Werbeanzeigenmanager

Als Nächstes kommen wir zum Herzstück des Facebook Business Managers. Denn im Werbeanzeigenmanager werden alle Werbeanzeigen und Kampagnen verwaltet. Dieser ist grundlegend in drei Teile aufgeteilt, mit welchen wir uns in diesem eBook genauer beschäftigen werden:

  1. Die Kampagnen: Zielsetzung der Werbeanzeigen – Was soll erreicht werden?
  2. Die Anzeigengruppen: Definition der Zielgruppen und weiterer Variablen – Wer soll wie und wo erreicht werden?
  3. Die Werbeanzeigen: Verwalten und Überprüfen von bestehenden Werbeanzeigen – Welche Verbesserungsmöglichkeiten gibt es?

Diese drei Hauptelemente des Werbeanzeigenmanagers sind auch gleichzeitig die drei Hauptelemente des Facebook Business Managers. Denn es geht im Kern um die Vorbereitung, die Erstellung und die Verwaltung sowie die Verbesserung von Facebook Werbeanzeigen. Im Werbeanzeigenmanager stehen Ihnen viele gute Übersichten zur Verfügung, um genau diese Schritte einfach und unkompliziert durchführen zu können. Mit den genaueren Details zu den Möglichkeiten des Werbeanzeigenmanagers sowie den weiteren Faktoren und Variablen der einzelnen Teile beschäftigen wir uns nun genauer.

Beim Erstellen von Werbeanzeigen gibt es zum einen die Möglichkeit mit einer Anleitung und zum anderen mit Quick Creation, für bereits Erfahrene. Sie sollten definitiv die Erstellung mit der Anleitung durch Facebook nutzen, wenn Sie noch nie selbst eine Facebook Werbeanzeigen erstellt haben.

Die Marketingziele lassen sich grundlegend in drei Kategorien und Absichten einordnen. Neben der Steigerung der Bekanntheit, sind auch die Generierung von Traffic oder Interaktionen sowie direkte Conversions oder Verkäufe möglich. Dazu sollten Sie zuerst einen Namen für Ihre erste Werbekampagne hinzufügen. 

Anschließend geht es an die Erstellung einer Custom Audience, also um die Definition der Zielgruppe, und die Erstellung einer Custom Conversion, also um die Definition einer Conversion. Für letzteres sollten Sie den Facebook Pixel erstellen und nutzen. Dieser wird ganz einfach in den Quellcode Ihrer Webseite integriert. Dort platziert, trackt er Nutzer, die Ihre Webseite besucht haben und dort gegebenenfalls bestimmte Handlungen vorgenommen haben.

Es folgt das Sammeln von Daten, das genauere Tracken der Zielgruppe und das Lernen sowie Verbessern der Werbeanzeigen und Kampagnen. Nur, wenn Sie stetig analysieren, lernen und optimieren, ist Ihr langfristiger Erfolg mit Facebook Ads möglich.

Welche Arten von Facebook Werbeanzeigen gibt es?

Die drei Hauptkategorien der Facebook Ads haben wir bereits angesprochen. Nun wollen wir jedoch noch genauer ins Detail gehen und Ihnen zeigen, welche Ziele Sie mit Ihren Werbeanzeigen auf Facebook verfolgen können. Denn die drei Kategorien lassen sich in elf verschiedene Marketingziele einteilen. Eine Übersicht über die unterschiedlichen Varianten und Marketingziele können Sie sich nun anschauen:

Die Marketingziele im Facebook Werbeanzeigenmanager

Bekanntheit

  1. Markenbekanntheit – Verstärkung Ihrer Beiträge
  2. Reichweite – Werbung für Ihre Seite

Erwägung

  • Traffic – Generierung eines Nutzerstroms für Ihre Webseite
  • Interaktionen – Steigerung der Interaktion von Nutzern
  • App-Installation – Werbung zum Download Ihrer App
  • Videoaufrufe – Werbung zum Ansehen Ihrer Videos
  • Leadgenerierung – Generierung von Interessenten- & Kundendaten (Leads)
  • Nachrichten – Aktivierung der Nutzer zum Kontaktieren

Conversion

  • Conversion – Steigerung der Conversions auf Ihrer Webseite
  • Katalogverkäufe – Erhöhung der Verkaufszahlen aus dem Angebot
  • Besuche im Geschäft – Führen Sie Personen in der Nähe in Ihren Laden

Wie können Sie Ihr Marketingziel auswählen und starten?

Der erste wichtige Schritt bei der Erstellung Ihrer ersten Facebook Werbeanzeige ist also die Auswahl Ihres Marketingziels. Sollten Ihnen unsere kurzen Definitionen der einzelnen Ziele und Varianten nicht ausreichen, finden Sie auf dem Info-Button hinter dem jeweiligen Ziel weitere Informationen.

Mit einem Klick auf Ihr gewähltes Marketingziel klappt sich unterhalb der Liste ein weiterer Teil der Seite aus. Dort finden Sie nochmals eine kurze Definition zum Ziel, Hinweise sowie zwei Eingabefelder. Beim ersten sollten Sie den Namen der Werbekampagne eintragen, um diese später wiederzufinden und strukturieren zu können. Das zweite Feld legt das Zielergebnis fest, wozu ein Sie eine vorgegebene Auswahl erhalten. Diese bezieht sich auf die Handlung der Nutzer, die Sie messen und analysieren möchten.

Wie läuft die Erstellung einer Anzeigengruppe korrekt ab?

Auch im nächsten Schritt, den Anzeigegruppen, geht es weiter mit der Namensgebung. Denn hier steht der Name der Anzeigegruppe an erster Stelle. Diese Anzeigegruppe definiert im weiteren Verlauf Ihre Zielgruppe.

Die allgemeinen Einstellungen

Bei der Erstellung einer neuen Zielgruppe bzw. Custom Audience spielt zunächst der Standort eine wichtige Rolle. Hier empfiehlt es sich in den meisten Fällen, im Auswahlmenü „Personen, die an diesem Ort leben“ auszuwählen und anschließend Deutschland, Österreich und die Schweiz zu suchen. Damit legen Sie fest, dass Ihre Zielgruppe in den drei deutschsprachigen Ländern wohnhaft und nicht nur zu Besuch ist.

Natürlich variieren diese Auswahlmöglichkeiten je nach Ihrer Zielgruppe. Für Offline Geschäfte in Dortmund macht es eher weniger Sinn, Nutzer, die in Österreich und der Schweiz oder in München wohnen anzusprechen. Doch dank der genauen Standortauswahl können Sie hier präzise wählen. Machen Sie sich also Gedanken, welche Einstellungen hier für Sie und Ihr Geschäft oder Business sinnvoll sind.

Weiter geht es mit der Auswahl des Alters, zu welchem Sie einen Bereich festlegen können. Auch das Geschlecht und die Sprachen der Zielgruppe müssen nun festgelegt werden.

Das detaillierte Targeting

Viel interessanter und spezifischer wird es jedoch beim detaillierten Targeting. Denn dabei können Sie auswählen, welche Merkmale und Interessen Ihre Zielgruppe haben sollte. In diesem Aspekt haben Sie viele Möglichkeiten und Variationen zur Verfügung. Über die Vorschläge, die Facebook macht und das Durchsuchen der Demografie, Interessen oder Verhaltensweisen können Sie einen guten Eindruck gewinnen, was alles möglich ist.

Zur Auswahl in der Demographie stehen beispielsweise Berufsbezeichnung, Bildungsgrad, Beziehungsstatus oder Einkommensniveau. Im Zuge der Interessen können Sie auf die Möglichkeiten, wie Fitness, Business oder Shopping zurückgreifen. Nicht zuletzt gibt es weitere Verhaltensweisen, wie Besitztümer, Kaufverhalten, Unternehmensgröße oder verwendete Software.

Auch das Ausschließen oder Eingrenzen einer Zielgruppe ist durch die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten beim detaillierten Targeting möglich. Zudem können Sie eine Verbindung zum Nutzer hinzufügen; also ob dieser Ihnen folgt oder Ihre Seite geliked hat.

Die Zielgruppengröße

An der rechten Seite des Bildschirms sehen Sie übrigens noch die Zielgruppengröße.  Dort erhalten Sie einen guten Überblick über Ihre potenzielle Zielgruppe und deren Größe. Anhand eines Tachometers können Sie sehen, ob es sich aktuell eher um eine sehr große, mittelgroße oder spezifische Zielgruppe handelt. Es wird empfohlen, die Zielgruppe nicht zu groß zu halten, sondern eher spezifisch in Nischenbereiche zu gehen. Denn dort ist der Erfolg, aufgrund einer größeren Übereinstimmung am größten.

Die geschätzten Tagesergebnisse

Direkt unter der Zielgruppengröße finden Sie die geschätzten Tagesergebnisse Ihrer aktuellen Einstellungen. Diese basieren auf Schätzungen in Kombination mit Ihren Zielgruppeneinstellungen. Anhand der Zahlen können Sie sich einen ersten Eindruck über die möglichen Ergebnisse Ihrer Werbeanzeige machen. Facebook gibt natürlich keinerlei Garantie auf diese Zahlen, da es sich lediglich um Schätzungen handelt. Trotzdem sehen Sie die ungefähre Reichweite sowie die potenziellen Link-Klicks der ausgewählten Zielgruppe pro Tag.

Abgeschlossen werden die Definition und Einstellung über das Speichern der Zielgruppe. Bevor dies final getan wird, erhalten Sie nochmals eine gute Übersicht über alle vorgenommenen Einstellungen und Eingrenzungen der Zielgruppe. Eine ähnlich gute Übersicht über die Zielgruppeneinstellungen erhalten Sie nun ebenfalls von uns:

Die Einstellungen zur Zielgruppe im Facebook Werbeanzeigenmanager

  1. Erstellung einer benutzerdefinierten Zielgruppe
  2. Festlegung der geografischen Ausrichtung
  3. Auswahl des Alters, Geschlechts und der Sprachen
  4. Konfiguration des detaillierten Targetings durch Merkmale, Interessen und Verhalten sowie Verbindungen
  5. Ansicht der Zielgruppengröße und der geschätzten Tagesergebnisse
  6. Übersicht über die Zielgruppeneinstellungen

Es folgt die Bearbeitung der Anzeigengruppe sowie die Platzierung, die Budgetierung und die Zeitplanung Ihrer Werbeanzeige.

Die Platzierung

Mit der Platzierung legen Sie fest, wo Ihre Facebook Werbeanzeige angezeigt werden soll. Neben der Möglichkeit der automatischen Platzierung können Sie natürlich auch die Anzeige- und Veröffentlichungsorte selbst auswählen. Dabei besteht neben der generellen Wahl zwischen allen Geräten auch die Möglichkeit nur Mobilgeräten oder nur Computern sowie bestimmte Geräte auszuwählen.

Darüber hinaus können Sie auch die Plattformen, wie Facebook, Instagram, Audience Network oder Messenger auswählen. Darunter gibt es jeweils noch weitere Unterpunkte und Möglichkeiten. Des Weiteren kann bei Mobilgeräten auch nur auf eine bestehende WLAN-Verbindung eingeschränkt werden.

Die Budgetierung & die Zeitplanung

Im Zuge der Budgetierung legen Sie den maximalen Betrag fest, der für Ihre Facebook Werbeanzeige ausgegeben werden soll. Damit empfiehlt sich die Nutzung eines Tagesbudgets. Jedoch sollten Sie beachten, dass der tatsächlich ausgegeben Betrag variieren kann.

Die Werbeanzeige kann entweder direkt mit dem heutigen Tag starten oder Sie können ein Startdatum sowie ein Enddatum auswählen. Letzteres muss dann gemacht werden, wenn Sie kein Tagesbudget, sondern ein Gesamtbudget auswählen.

Zudem müssen Sie auswählen, für was Ihre Werbeanzeigen optimiert werden sollen. Darüber hinaus gibt es sogenannte Gebotsstrategien, über welche Sie Gebote für Ihre Ziele mit den Facebook Ads, also Links, Conversions, usw. abgeben können. Dies ist jedoch nicht verpflichtend und kann anfangs durchaus ignoriert werden.

Darunter erhalten Sie nochmals die Information, wofür Sie eigentlich bezahlen; also welches Ziel Ihre gerade erstellte Facebook Werbeanzeige verfolgt. Zudem gibt es noch die Möglichkeit einen Werbezeitplan und eine Auslieferungsart auszuwählen. Dies ist jedoch nur dann einer Überlegung wert, wenn Sie ein Start- und ein Enddatum gewählt haben. Mit diesen Auswahlmöglichkeiten wird die Zeitplanung für Ihre Werbeanzeige einfach nochmal konkretisiert.

Was gibt es nun bei der tatsächlichen Erstellung der Werbeanzeige zu beachten?

Auch die Erstellung der Facebook Werbeanzeige beginnt wieder mit der Namensgebung. Ganz oben können Sie einen Anzeigenamen eingeben. Darunter legen Sie Ihre Identität, also welche Facebook-Seite oder Instagram-Seite als Ersteller und Verantwortlicher für die Werbeanzeige erscheint, fest.

Nun wird es aber so richtig interessant; denn es ist an der Zeit, das Format der Werbeanzeige auszuwählen. Wenn Sie auf Facebook aktiv sind, haben Sie mit Sicherheit schon einige, wenn nicht alle, der verfügbaren Formate in Aktion gesehen. Sie erhalten im folgenden Absatz einen kurzen Überblick über die verfügbaren Formate und deren Möglichkeiten.

Die unterschiedlichen Formate

  1. Karussell: Werbeanzeige mit 2 oder mehr seitlich-scrollbaren Bildern oder Videos
  2. Einzelnes Bild: Werbeanzeige mit einem Bild – bis zu 6 einzelne Ads möglich
  3. Einzelnes Video: Werbeanzeige mit einem Video
  4. Slideshow: Werbeanzeige mit einer Videoschleife, bestehend aus bis zu 10 Bildern
  5. Sammlung: Werbeanzeige mit mehreren und unterschiedlichen Objekten, die zusammen als ein großes und mobiles Vollbild-Erlebnis angezeigt werden
  6. BonusVollbilderlebnis: Hinzufügen einer Vollbild-Landingpage, die sich durch die Interaktion mit der Werbeanzeige auf Mobilgeräten öffnet

Die verschiedenen Formate bieten alle ganz verschiedene Möglichkeiten und Vorteile. Während Sie mit sechs Werbeanzeigen mit einem einzigen Bild viel testen können, sind Videoanzeigen immer noch sehr effektiv und animieren viele Menschen zu klicken oder zu kaufen. Karussells oder Sammlungen kommen nicht für alle Möglichkeiten in Frage, eignet sich jedoch gut zur Präsentation eines umfangreichen Produktangebots oder einer Produktpalette. Jedoch können wir an dieser Stelle keine pauschale Aussage treffen, da die Formate immer individuell angeschaut werden müssen. Es empfiehlt sich, wie bei den nachfolgenden Aspekten und Möglichkeiten auch, das Testen und Ausprobieren sowie Optimieren, um am Ende eine ideale Werbeanzeige zu haben.

Die Auswahl der Bilder und Videos

Weiter geht es mit der Auswahl der Bilder oder Videos. Zwar bietet Facebook auch kostenlose Standardbilder an, jedoch sollten Sie in jedem Fall eigene Bilder nutzen. Dies wirkt professioneller, authentischer und ansprechender. Schießen Sie selbst Bilder oder Filmen Sie ein Video ab. Machen Sie sich Gedanken, was passend und überzeugend wirkt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit am Computer Bilder sowie Videos selbst zu erstellen oder sich erstellen zu lassen. Für alle Möglichkeiten gibt es vergleichsweise günstige Angebote im Online- und Offline-Bereich. Überlegen Sie sich jedoch gut, was zu Ihnen, Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten oder Dienstleistungen passt.

Die eigentliche Werbeanzeige

Jetzt wird es so richtig wichtig, denn Sie sind nun bei der eigentlichen Werbeanzeige angelangt. Unter der Überschrift Links können Sie nun alle wichtigen Informationen zu Ihrer tatsächlichen Werbeanzeige, die die von Ihnen ausgewählte Zielgruppe später sehen wird, eingeben. Auf der rechten Seite finden Sie unter der Anzeigevorschau immer die Vorschau, wie Ihre Werbeanzeige mit den aktuellen Informationen und Daten, aussehen wird. Dabei können Sie sich den Desktop oder den mobilen Newsfeed anzeigen lassen.

Die Webseiten-URL

Zunächst beginnen Sie, indem Sie eine Zielseite auswählen. Dies kann Ihre Webseite, Ihr Webshop oder eine Landingpage sein. Je nachdem, was Ihr Ziel mit Facebook Werbeanzeige ist, kann dies variieren. Fügen Sie also einfach Ihre Zielseite durch einfaches Kopieren und Einfügen der URL in das Feld ein. Auf diese kommen die Nutzer dann, wenn sie auf das Bild oder den Call to Action, wie „Mehr dazu“, klicken.

Der Text

Anschließend geben Sie den Text der Werbeanzeige ein. Hierbei müssen Sie den Nutzer überzeugen, dass Sie, Ihre Webseite, Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt sowie Ihre Dienstleistung die Zeit des Nutzers wert sind. Der Text darf nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz sein und wird direkt über dem Bild angezeigt. Häufig empfiehlt es sich, am Ende des Textes nochmals einen Link zur Zielseite einzufügen, um eine weitere Klick-Möglichkeit zu haben und die Klickrate zu erhöhen. Fügen Sie diesem am besten auch einen klaren Call to Action, wie „Hier klicken“, hinzu.

Der Titel

Es folgt die Eingabe des Titels, der den Nutzer ansprechen sollte. Dieser erscheint etwas größer als der Text oder die Beschreibung direkt unter dem Bild. Sowohl das Bild bzw. das Video als auch der Titel sind sehr wichtig, um Aufmerksamkeit zu generieren. Denn die Facebook Nutzer scrollen durch die Facebook Timeline bzw. den Newsfeed und sind nicht wirklich auf der Suche nach Werbung oder Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung. Bringen Sie den Nutzer dazu, sich für Sie und Ihre Werbeanzeige sowie weitere Informationen, im Text, zu interessieren und bestenfalls zu begeistern. Machen Sie keine falschen versprechen, aber stapeln Sie auch nicht zu tief. Sie müssen den Nutzer meist in weniger als einer Sekunde auf sich aufmerksam machen.

Der Call to Action

Unter dem Call to Action finden Sie eine Auswahl an möglichen Handlungsaufforderungen an den Nutzer. Hier gibt es viele unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten, die unterschiedlich gut zu Ihren verschiedenen Werbezielen passen. Sie haben beispielsweise die Wahl zwischen „Mehr ansehen“ und „Termin anfragen“ oder „Kontaktiere uns“ und „Herunterladen“ sowie zwischen „Mehr dazu“ und gar keinem Button.

Nun folgt die Beschreibung des Links, auf welchen die Nutzer klicken sollen. Benennen Sie an dieser Stelle am besten die exakten Vorteile, die der Nutzer durch den Klick auf Ihren Link erhält. Beziehen Sie sich dabei auf die Probleme oder Wünsche Ihrer Zielgruppe. Zeigen Sie dem Nutzer, was ihn erwartet, wenn er auf Ihren Link klickt oder Ihrem Call to Action folgt. Wichtig ist dabei, dass Sie die Erwartungen später nicht brechen, sondern genau erfüllen.

Das Conversion-Tracking

Abschließend können Sie noch Ihre Conversion der Facebook Werbeanzeige tracken, also kontrollieren oder überprüfen. Dabei können Sie eine oder mehrere Optionen für das Conversion Tracking auswählen. Dies ist mit dem Facebook Pixel möglich, welchen Sie auf Ihrer Webseite bzw. Zielseite in den Quellcode einbinden müssen. Damit wird kontrolliert, wie die Nutzer mit Ihrer Werbeanzeige und Ihrer Webseite interagieren. Im Facebook Ads Manager erhalten Sie dann alle wichtigen Daten für die Performance Ihrer Werbeanzeige.

Die Veröffentlichung

Die Erstellung Ihrer Facebook Werbeanzeige schließen Sie mit einem Klick auf „Bestätigen“ ab. Anschließend prüft Facebook Ihre Werbeanzeige und veröffentlicht diese in der Regel nach wenigen Stunden. Dann können Sie und die Nutzer von Facebook bzw. die von Ihnen ausgewählte und eingestellte Zielgruppe die Werbeanzeige im Newsfeed bzw. der Timeline sehen.

Herzlichen Glückwunsch!– Sie haben sich nun das nötige Wissen angeeignet, um in kürzester Zeit eine erfolgreiche Facebook Werbeanzeige zu erstellen.

Wie läuft die Analyse und Optimierung Ihrer Facebook Werbeanzeigen ab?

Nach dem erfolgreichen Erstellen Ihrer ersten Facebook Werbeanzeige ist vor der Analyse und Optimierung der Facebook Ads. Denn nur dann, wenn Sie regelmäßig analysieren, ausprobieren und optimieren, werden Sie auch langfristig große Erfolge mit Facebook Werbeanzeigen feiern können.

Dazu ist es wichtig, dass Sie die Anzeigedaten von Facebook kennen und verstehen. Im Facebook Werbekonto finden Sie unter den Kampagnen die wichtigsten Daten, wie Ergebnisse, Reichweite, Kosten pro Klick und den ausgegebenen Betrag. Dies sind jedoch nur die allgemeinen Anzeigedaten, wohingegen Sie unter den Reitern Spalten und Aufschlüsselung noch viel genauer ins Detail gehen können.

Die Analyse und Optimierung der Zielgruppe

Zunächst sollten Sie sich Ihre Zielgruppe genauer anschauen. Denn über die genauere Aufschlüsselung können Sie nach dem Geschlecht, dem Alter, dem Standort und vielen weiteren Informationen schauen. Zudem ist es möglich, nach Plattformen und Geräten zu filtern. Je nachdem, welche Ergebnisse sich hier ergeben, können Sie Ihre Zielgruppe weiter eingrenzen oder bestimmte Bereiche ausschließen, die vielleicht hohe Kosten pro Klick haben oder sich nicht für Ihre Werbeanzeige interessieren.

Die Analyse und Optimierung der Werbeanzeige

Des Weiteren sollten Sie sich auch die Anzeigedaten zu Ihrer Werbeanzeige selbst anzeigen lassen. Über die Spalten können Sie genauere Daten, wie die Auslieferung, die Interaktion, die Leistungen und Klicks oder die Conversions genauer anzeigen lassen. Durch das Anpassen der Spalten können Sie die relevanten Anzeigedaten für Sie auswählen und im Detail angezeigt bekommen. Hier spielt der Facebook Pixel wieder eine wichtige Rolle, da er viele Informationen zur Conversion und dem detaillierten Nutzerverhalten aufzeigt. Nutzen Sie all diese Daten, um Ihre Facebook Werbeanzeige zu optimieren. Verändern Sie eventuell Ihren Titel, Ihren Text, den Call to Action sowie das Bild oder das Video.

Die Custom Audience und Lookalike Audience

Über die Custom Audience und die Lookalike Audience können Sie unter den Zielgruppen Ihren Werbeerfolg weitersteigern. Denn mithilfe des Facebook Pixels ist es möglich, Facebook mit Daten von Nutzern bzw. Kunden zu füttern, die eine bestimmte Handlung, wie einen Klick oder einen Kauf, bereits durchgeführt haben. Mithilfe dieser Daten erstellt Facebook dann für Sie eine spezifischere Zielgruppe, die auf den Daten dieser Nutzer bzw. Kunden basiert. Damit grenzen Sie Ihre Zielgruppe Stück für Stück weiter ein. Sie erhalten eine genauere Zielgruppe, die Ihren Kunden oder Käufern bzw. den Nutzer, die Ihre gewünschte Handlung oder Aktion bereits ausgeführt haben, sehr ähnlich sind. Diese Audience grenzen Sie einfach noch weiter durch Interessen ein und kommen so mit der Zeit zu einer extrem genauen Zielgruppe, die Sie viel einfacher zu Ihrem Werbeziel führen können und dadurch möglichst wenig Werbebudget verbrauchen.

Testen, Testen, Testen

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass Sie im Laufe der Zeit durch regelmäßiges Testen und Analysieren Ihrer Facebook Werbeanzeigen immer besser werden. Sie werden ein Gespür für erfolgreiche Facebook Ads und wichtige Elemente entwickeln. Fangen Sie daher einfach an und testen Sie Ihre ersten Werbeanzeigen mit einem geringen Budget. Vergleichen Sie unterschiedliche Facebook Ads miteinander und schauen Sie sich genau an, was welche Veränderung bewirkt. Durch das Sortieren und Anzeigen nach Tagen, können Sie sehen, wie sich Ihre Werbeanzeigen im Laufe der Zeit und durch Optimierungen verbessert oder verschlechtert haben. Sie können Split-Tests nutzen oder parallel mehrere Werbeanzeigen schalten, um eine eigene Werbestrategie zu entwickeln, mit der Sie Ihren Werbeerfolg durch Facebook Werbeanzeigen erreichen.

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