Marketingstrategien der Big Player

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Nachdem die meisten Blogbeiträge sich damit beschäftigen, wie auch wir kleineren Unternehmen unsere Produkte und unseren Service vermarkten können, habe ich mir gedacht, dass es mal an der Zeit ist, uns die Marketingstrategien der Big Player anzusehen.

Mit Big Player sind hierbei nicht große mittelständische Unternehmen gemeint, sondern tatsächlich global bekannte Marken.

Schon klar, dass diese Konzerne gewaltige Budgets für ihre Werbekampagnen vorweisen können. Aber auch diese Kampagnen zeigen, dass das Ergebnis meist um ein Vielfaches größer ist, als das eingesetzte Kapital.

Beginnen wir mit dem roten Stier.

Red Bull

Wann hast du das letzte Mal Werbung von Red Bull im Fernsehen gesehen?

Das sind diese eigenartigen Werbespots, die alle mit den Worten “Verleiht Flüüüüüüügel” enden. Schon hier zeigt sich deutlich, dass sich die Marke von allem abhebt, was man sonst so in der Glotze sieht.

Wenn man genau hinsieht, kann man den Energy Drink aber noch viel öfters im Fernsehen entdecken.

Red Bull bezahlt sehr vielen Athleten – in den verschiedensten Sportarten – sehr viel Geld, damit sie bei Interviews die blau-silberne Dose in den Händen halten und einen erfrischenden Schluck davon nehmen.

So auch die österreichische Skilegende Marcel Hirscher.

Einen weiteren “unbezahlten” Fernsehauftritt bekam die Marke Red Bull im Jahr 2012, als Fernsehsender der ganzen Welt über den Sprung von Felix Baumgartner aus der Stratosphäre berichteten.

Hätte Red Bull für alle Auftritte in Zeitungen, Fernsehen, Radio und Internet bezahlen müssen, wären sie in finanzielle Bedrängnis gekommen. Aber die PR-Masche ging auf und verhalf dem Energy Drink zu neuen Höhen.

Nike

Laut Steve Jobs verfolgt Nike eine der großartigsten Marketingstrategien überhaupt.

Grund dafür ist, dass Nike nie über sich selbst spricht oder gar zeigt, wie viel besser die eigenen Produkte im Gegensatz zur Konkurrenz sind.

Nike würdigt – ähnlich wie Red Bull – großartige Athleten. Darüber hinaus würdigt die Sportmarke auch die kleinen besonderen Leistungen unbekannter Personen.

Der folgende Spot spricht für sich (Gänsehaut inklusive).

Der Slogan “Just do it” ist mittlerweile weltbekannt und wird sofort mit der Marke Nike in Verbindung gesetzt.

Apple

Was wäre eine Liste mit den Marketingstrategien der Big Player ohne Apple? 

Unvollständig.

Was Nike für den Sport ist, ist Apple für die Computer- und Mobile-Welt.

“Think Different”, lautet eine der bekanntesten und erfolgreichsten Werbekampagnen des Konzerns aus Kalifornien.

Das Unternehmen hat sich schon immer darum bemüht, den Status quo in Frage zu stellen und das Gewöhnliche zu meiden. Immerhin kann man die Welt nicht verändern, wenn man alles genauso macht, wie alle anderen.

Apples Ziel ist nichts Geringeres, als eine Delle ins Universum zu schlagen.

Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht. Apples Gewinnspanne stellt alle anderen Konzerne in dieser Liste in den Schatten und ihre unsterbliche Marketingstrategie hat einen immensen Teil dazu beigetragen.

Absolut Vodka

Alkohol bringt die Menschen zusammen. Und auf eine Flasche Absolut Vodka trifft man sich besonders gerne.

Zugegeben, die Marke Absolut Vodka hat bereits über 100 Jahre auf dem Buckel. Da hatte man schon etwas Zeit, um sich richtig zu etablieren. Aber lass dich davon nicht täuschen, oder wie lange denkst du, wird dein Unternehmen in der Zukunft bestehen?

Aber was hat den Vodka eigentlich so berühmt gemacht?

Über 1.500 Print Ads in den letzten 25 Jahren.

Des Weiteren beweist Absolut seine Kreativität immer wieder auf’s Neue, indem das Unternehmen Flaschen in verschiedenen Stilrichtungen und in limitierten Auflagen produziert.

Damit segmentiert Absolut den Markt und visiert bestimmte Zielgruppen einzeln an.

Absolut Vodka ist mittlerweile der Nummer 1 Premium Vodka und verkauft weltweit über 10 Millionen Flaschen im Jahr.

Volvo

Woran denkt man beim Begriff “Volvo” zuerst? – an Sicherheit.

In der Automobilbranche streitet man sich um den Besitz wichtiger Begriffe. Beim Thema Sicherheit ist Volvo aber immer noch unangefochten.

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Quelle: pixabay.com

Positionierung ist die mächtigste Form von Marketing auf unserem Planeten. Sobald du es geschafft hast, dass dein Unternehmen oder deine Produkte mit einem Wort (das am besten auch zu dir passt) gleichgesetzt wird, hast du einen massiven Burggraben erschaffen.

Dieser Burggraben wird all deine Konkurrenten davon abhalten, dir “einfach mal so” das Geschäft wegzunehmen.

Die Position des sichersten Autoherstellers der Welt baut der schwedische Konzern auch jetzt noch weiterhin aus und sorgt damit dafür, dass sich die Wahrnehmung in den Köpfen der Kunden auch in Zukunft nicht ändert.

Das ist ein guter Zeitpunkt um einen Moment über dein eigenes Unternehmen nachzudenken.

Welche Wörter, welche Begriffe kannst du besitzen? 

Womit soll dein Unternehmen in Verbindung gebracht werden?

IKEA

Mittlerweile ist es ein offenes Geheimnis, dass jährlich mehr IKEA Kataloge gedruckt werden, als Bibeln.

Also wenn jemals jemand vor deinen Augen behaupten sollte, dass Printwerbung tot sei, verweise einfach auf diese Tatsache.

Hellmuth Karasek Rezensiert Ikea Katalog 2016 / Das Meistgedruckte Buch Der Welt Erhält Seine Erste Kritik
Quelle: presseportal.de

Die Marketingstrategie von IKEA endet aber nicht bei den Kampagnen in allen Medien. 

Sofern du schon mal in einem Store warst, weißt du, dass diese aufgebaut sind, wie ein Irrgarten. Die Kunden solange wie nur irgend möglich im Geschäft zu halten, gepaart mit den besten Fleischbällchen der Welt, gehören ebenfalls zur Strategie des Möbelhauses.

Virgin

Die Virgin Gruppe und ihren legendären Gründer, Richard Branson, kennen wir doch alle. Solltest du ihn nicht kennen, bitte schnell nachholen. Du wirst es nicht bereuen!

Im Gegensatz zu den bereits genannten Unternehmen ist Virgin in mehreren Bereichen tätig, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Angefangen von Musik und Mobilfunk, über mehrere Fluglinien, bis hin zur Finanzbranche. 

Sir Richard Branson war schon immer bekannt dafür, mit aberwitzigen Maßnahmen, mehr Aufmerksamkeit auf seine Firmen zu ziehen.

Hier ein Cameo-Auftritt in der Kultserie “Friends”:

Er nimmt sogar einen Flug über den Atlantik in einem Heißluftballon auf sich. Alles, damit sein Name und sein Unternehmen in der Presse erscheinen.

Darüber hinaus hatte Virgin, beim Start ihrer ersten Fluglinie, nie eine Chance ausgelassen, um sich über seinen Konkurrenten British Airways lustig zu machen.

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Quelle: virgin.com

Aktionen wie diese, haben die britische Virgin Gruppe unsterblich werden lassen. 

Fazit

Die multinationalen Konzerne haben deutlich mehr Ressourcen, wenn es um ihre Marketingstrategien geht.

Das muss aber nicht bedeuten, dass sie auch mehr Möglichkeiten haben. Denn ein essentieller Grund dafür, dass sie ihre heutige Größe erreicht haben, ist, dass sie immer etwas anders gemacht haben als die anderen.

Virgin war von Beginn an darauf bedacht, mutige PR Aktionen durchzuführen und ihr freches Image ist gut angekommen.

Auch wenn viele der genannten Marketingstrategien nur schwer für dich und dein Unternehmen in Frage kommen, kann man doch etwas aus den verschiedenen Herangehensweisen der Big Player lernen.

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