Email Marketing oder Messenger Bot?

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Email Marketing vs. Messenger Marketing, was ist besser? Oder sind vielleicht beide Marketing Disziplinen ungeeignet für dein Unternehmen? 

Irgendwie muss man seine Zielgruppe erreichen und mit ihr in ständigem Kontakt bleiben. Für lange Zeit galt daher Email Marketing als Steckenpferd vieler bekannter Unternehmen. 

Dann sind allerdings die Messenger Dienste auf der Bildfläche erschienen und einige Wenige haben schon früh neue Chancen entdeckt. 

Warum Emails trotzdem noch nicht ausgestorben sind und wie du mit Messenger Marketing so richtig absahnen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Zuerst muss ich aber leider etwas weiter ausholen. Nur um sicher zu gehen, dass dieser Artikel möglichst wenige Fragen unbeantwortet lässt.

Email Marketing – Was ist das überhaupt?

Emails gab es schon, noch bevor es das Internet gab. 

Dabei ist es – genauso wie bei allen anderen Marketingmethoden – das Ziel, die eigenen Produkte oder Dienstleistungen an den Mann zu bringen.

Von den mittlerweile lächerlichen Versuchen (SPAM), schnell Geld zu verdienen bis hin zu hochkarätigen Newslettern, kann man praktisch alles als Email Marketing bezeichnen. 

Im Gegensatz zu Werbeformen wie Flyer, Radio oder Anzeigen in der Zeitung, zählen Emails zum Direktmarketing bzw. Dialogmarketing. Dank neuester Datenschutz-Richtlinien muss sich jeder Interessent von selbst in deine Liste eintragen.

Das bedeutet, dass er sich zumindest in irgendeiner Form für dich und dein Unternehmen interessiert. 

Mit anderen Worten: Cleveres Email Marketing hat weniger Streuverlust, als viele andere Marketingmethoden.

Damit ist auch schon einer der wichtigsten Vorteile von Email Marketing genannt. Aber keine Sorge, ein bisschen mehr haben wir schon noch zu bieten…

Die Vorteile von Email Marketing

Emails sind noch lange nicht ausgestorben! 

Jeder, der das behauptet kennt wohl nicht die harten Fakten. HubSpot (eine der einflussreichsten Plattformen im online Marketing) hat in einem Bericht wichtige Daten zum Thema Email Marketing im Jahr 2019 veröffentlicht.

Damit das alles etwas anschaulicher wird, haben wir die wichtigsten Zahlen in einer hübschen Infografik für dich aufbereitet 😉

Wie du siehst, macht es nach wie vor Sinn, auf Emails im Marketing-Mix zu setzen. Da aber immer mehr Wind um die neuesten Trends und Geheimtechniken gemacht wird, geht die eiskalte Wahrheit schnell unter.

Du hast die absolute Kontrolle

Ein weiterer enormer Vorteil im Bereich Emails ist, dass du selbst die Regeln machst. 

Im Vergleich zu Werbung auf Google, Facebook ode anderen sozialen Netzwerken, bist du von niemanden abhängig.

Besonders auf Social Media gibt es immer dieses oder jenes zu beachten, wenn du deine Zielgruppe erreichen willst. Und da Facebook und Co. immer mal wieder ihren Algorithmus ändert, musst du dich auch sehr schnell anpassen. 

Nicht im Email Marketing. 

Schon klar, du musst dich an gesetzliche Vorschriften wie Double Opt-in halten. Alles andere bestimmst du praktisch selbst. 

Starbucks Facebook Fans

Ein gutes Beispiel hierfür ist Starbucks. Ja, der Kaffee-Konzern. 

Starbucks kann zwar auf Facebook mit hohen Nutzerzahlen glänzen, trotzdem muss das Unternehmen bares Geld dafür bezahlen, um alle Follower zu erreichen.

Stell dir mal vor, wie viel Kapital, Zeit und Energie in den Aufbau dieser Fanbase geflossen ist. Dann hat Facebook die Spielregeln geändert und Starbucks darf die Suppe jetzt auslöffeln.

Du siehst, dass auch “die Großen” sich anpassen müssen.

Natürlich bedeutet das jetzt nicht, dass du deshalb auf soziale Netzwerke verzichten solltest. Das Beispiel soll lediglich zeigen, dass Email Marketing wichtige Vorteile bietet. 

Einfache Analyse im Email Marketing

Wie im online Marketing üblich, kannst du auch im Email Marketing genaue Daten erheben.

Du kannst zurückverfolgen, wie viele Leute deine Mails geöffnet haben, wer auf welche Links geklickt hat und andere entscheidende Einsichten erhalten.

Diese Tatsache ist ein bedeutender Vorteil gegenüber analogen Werbeformen wie Printmedien. Was aber nicht bedeuten soll, dass diese Methoden nur Nachteile hätten. 

Aber das ist sowieso ein anderes Thema und soll ein andermal erzählt werden.

Es gibt inzwischen zahlreiche, sehr erfolgreiche Anbieter mit deren Service dein Email Marketing zum Kinderspiel wird.

Wir haben zum Beispiel schon gute Erfahrungen mit Mailchimp oder MailerLite gemacht. 

Mailerlite Screenshot

Du siehst auf einen Blick, wie gut bzw. schlecht deine Kampagne abschneidet. 

Dies hilft dir bei der anschließenden Analyse, wenn es darum geht, was verbessert werden muss oder was schon ganz gut funktioniert hat.

Die meisten dieser Anbieter haben eine kostenlose Version. So kannst du – ohne Geld vorstrecken zu müssen – deine ersten Kampagnen im Email Marketing testen. 

Die Nachteile von Email Marketing

Leider hat diese elegante Form des Marketing nicht nur Vorteile. Das müssen wir ehrlich zugeben. 

Also bevor du jetzt vor Aufregung losrennst und den gesamten Email Marketing Markt auf den Kopf stellst, weil deine Finger nach den ersten Absätzen schon ganz kribbelig sind, lies erst mal ein wenig weiter.

Die Konkurrenz schläft nicht

Ob du es nun glaubst oder nicht, aber du wirst nicht der Erste sein, der Email/Newsletter Marketing für sich entdeckt.

Okay, Spaß beiseite. 

Wie viele Email bekommst du tagtäglich, die dich einfach überhaupt nicht interessieren? 

Jede Menge. Zumindest, wenn es dir genauso ergeht, wie allen anderen Menschen hier in Deutschland.

Das Problem dabei ist, dass du zu Beginn nur ein weiteres Licht im Universum bist, das versucht, heller zu strahlen als alle anderen.

Das kann ganz schön frustrierend sein. Und je nach Branche, manchmal sogar schlichtweg unmöglich.

Recherchiere also besser gründlich deine eigene Nische, deine potentiellen Mitbewerber und mache dir Gedanken, ob Email Marketing überhaupt sinnvoll für deine Situation ist oder ob du nicht doch besser auf ein anderes Pferd setzen solltest.

Sehr viele schwarze Schafe

Wie der großartige Gary Vaynerchuk schon so oft sagte “Marketers ruin everything!”

Was leider Gottes auch auf Facebook immer mehr im Trend liegt, hat Email Marketing schon längst hinter sich. 

Schwarze Schafe, die nur an dein Geld wollen, ohne jeglichen Mehrwert zu liefern.

Spam Email
Echtes Beispiel aus meinem Spam-Ordner

Glücklicherweise bietet der Spam-Filter wenigstens eine kleine Barriere vor dem ganzen Müll. Auch die gesetzlichen Vorschriften wie Double Opt-in, machen vielen Bro-Marketern das Leben um Einiges schwerer.

Trotzdem haben alle restlichen Email Marketer mit weißen Westen und guten Absichten jetzt mit erhöhter Skepsis und schlechter Reputation zu kämpfen.

Die einzig effektive Lösung für dieses Problem liegt nun darin, Vertrauen zu deinen Abonnenten aufzubauen und sie mit maximalem Mehrwert zu beliefern.

Die richtige Anwendung

Wie im Abschnitt “Die Nachteile von Email Marketing” schon erwähnt, macht diese Marketingform nicht für jedes Unternehmen gleich viel Sinn.

Es gibt einfach Nischen, in denen andere Vorgehensweisen sinnvoller sind. 

Achtung: Das bedeutet allerdings nicht, dass es hoffnungslos ist, nur weil du bereits ein paar Konkurrenten hast!

Entscheidend ist lediglich, wie stark jeder dieser Konkurrenten ist und ob Email Marketing die beste Methode ist, um in den jeweiligen Markt vorzudringen.

Von den Besten lernen

Es ist immer sehr ratsam, sich ein Beispiel an denen zu nehmen, die offensichtlich einiges richtig gemacht haben.

Und es gibt wohl kaum ein besseres Beispiel zum Thema Email Marketing als der Newsletter des Content Marketing Institute

Cmi Email Marketing

Hier ist der Name Programm, denn auf dieser Plattform dreht sich alles um das Thema “Content Marketing”.

Hier wird sehr gut mit psychologischen “Waffen” gearbeitet. 

Zuerst wird indirekt vermittelt, dass der Newsletter beliebt sein muss, da ihn ja angeblich schon 200.000 Leute abonniert haben.

Außerdem wird man als neuer Abonnent mit einem exklusiven GRATIS Ebook geködert. Will man dieses kostenlose Wissen erhalten, muss man wohl mit der Email-Adresse herhalten.

Das beste am Newsletter des CMI ist aber natürlich – wer hätte es gedacht – ihr Content. Denn sie liefern echten Mehrwert.

Wie sonst könnten sie dauerhaft eine so große Abonnentenliste halten?

Mit relevanten Neuigkeiten punkten

Ein bekannter Online-Riese, den wir alle kennen, ist ebenfalls ein gutes Vorbild für Email Marketing.

Die Rede ist natürlich von unserem Lieblings-Händler “Amazon”.

Amazon schickt nicht unbedingt einen Newsletter im klassischen Sinn. Vielmehr wird immer wieder auf Neuigkeiten und spezielle Angebote hingewiesen.

Amazon Angebot Email

Des Weiteren schickt dir die KI (künstliche Intelligenz) regelmäßig Nachrichten zu den Produkten, welche du dir kürzlich im Online-Shop angesehen hast.

Auf diese Weise holt uns das Unternehmen clever zurück und bleibt uns im Gedächtnis.

Tut mir leid…

Ich schreibe und schreibe und schreibe. Der Artikel ist schon wieder länger geworden als geplant und wir sind grade mal zur Hälfte durch.

Damit du erstmal eine Pause einlegen und das alles hier verdauen kannst, kommt der zweite Teil des Artikels ein anderes Mal.

Bis dahin kannst du ja das gelernte anwenden und gespannt warten.

Oder du liest dich durch unsere anderen Blogbeiträge und erweiterst dein Wissen noch mehr.

In beiden Fällen, viel Spaß und Erfolg 🙂

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