Blogs für nachhaltigen Erfolg

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Warum sind Blogs überhaupt wichtig?

Wer regelmäßig Blogartikel veröffentlicht, steigert seine Chancen, im Ranking der Suchmaschinen höher zu landen, um ein Vielfaches.

Es ist somit praktisch eine “kostenlose” Option, um mehr Aufmerksamkeit für dein Unternehmen zu bekommen. Und wollen wir das nicht alle?

Warum es aber nur bedingt kostenlos ist?

Naja, zum Einen kostet es Zeit. Zum Anderen kann man Blogposts auch von professionellen Textern verfassen lassen, was dann wiederum bares Geld kostet.

Blogartikel geben dir die zusätzliche Möglichkeit, mehr Vertrauen zu deiner Zielgruppe aufzubauen und diese so zu echten Fans zu machen.

Denn wie wir alle wissen kaufen wir dort ein, wo es uns am bekanntesten vorkommt, anstatt bei einem Fremden.

Wenn du dieser Ort sein kannst, an den deine Kunden immer wieder zurückkommen, wenn sie sich unverbindlich informieren wollen, werden sie es dir in Zukunft danken und deine Produkte bzw. Dienstleistungen kaufen.

Welche Arten von Blogs gibt es eigentlich?

Je nachdem, welche Ziele man selbst verfolgt, machen manche Blog-Varianten mehr Sinn als andere. Obwohl die Grenzen hier nicht ganz klar definiert sind.

Man kann grob zwischen den folgenden unterscheiden:

  • Persönlicher Blog
  • Experten Blog, Fachblog
  • Magazin Blog
  • Unternehmensblog, Corporate Blog
  • Watchblog
  • Journalisten Blogs
  • Fotoblogs
  • Videoblogs

Natürlich lassen sich noch endlos viele Zwischen- bzw. Unterkategorien definieren. Für’s Erste musst du dich aber mit dieser Aufzählung begnügen.

Nebenbei bemerkt

Heißt es nun eigentlich “der” oder “das” Blog?

Laut dem Duden sind beide Formen möglich. 

Duden Blog

Falls dir, mein lieber Leser, meine Ausdrucksweise also fremd vorkommt, kann es daran liegen, dass ich als Österreicher lieber “der Blog” sage.

Wie kannst du mit einem Blog Erfolg haben?

Ganz im Ernst, ist es nicht mittlerweile schon unmöglich, mit einem eigenen Blog komplett von Vorne anzufangen? 

Immerhin gibt es doch schon zu viel Konkurrenz. Da hat man doch nie eine Chance, lauter als alle anderen zu schreien.

Die schlechte Nachricht ist: Ja, in manchen Branchen stimmt das. Zumindest teilweise. Ganz unmöglich ist es niemals, da hier SEHR viele Faktoren eine Rolle spielen.

Der erste und einfachste Schritt dabei ist, online nach deiner eigenen Branche zu suchen und alle Beiträge deiner möglichen Konkurrenten zu analysieren.

Dieser Schritt wird zu oft erwähnt und zu selten durchgeführt. 

Ohne Spaß, suche nach verschiedenen Themen, die für dein jeweiliges Segment in Frage kommen und dann gehe akribisch jede einzelne Seite – die in den Suchergebnissen erscheint – durch. Am besten gleich bis zur dritten Seite auf Google.

Einerseits bekommst du extrem schnell ein Gefühl dafür, wer deine Mitbewerber sind und wie gut ihre Texte sind. Andererseits kann ich dir versprechen, dass wohl kaum einer der besagten Konkurrenten sich die Mühe macht dasselbe zu tun.

Google selbst bietet dir einen guten Anhaltspunkt bei deiner Recherche. Mit “Leute suchten auch nach” oder “Ähnliche Suchanfragen” zeigt dir die Suchmaschine, welche Themen du zusätzlich in deine Artikel mit einbauen kannst. 

Google ähnliche Suchanfragen
Ähnliche Suchanfragen bei Google

Nur blind über irgendein Thema zu schreiben, weil es dir gerade so passt ist allerdings nicht sehr zielführend. Zum Glück gibt es zur Unterstützung eine Vielzahl an kostenpflichtigen und kostenlosen Analyse Tools.

Zu Beginn reichen die Kostenlosen aber erst einmal aus.

Fangen wir beim offensichtlichsten und meist übersehendsten Tool überhaupt an. Die automatische Vervollständigung von Google in der Suche.

Google Suchanfrage Completion

Bestimmt kennst du es schon längst. Wenn du in Google nach was auch immer suchst, werden dir mit jedem neuen Buchstaben neue Suchanfragen vorgeschlagen.

Warum macht Google das?

Richtig, weil scheinbar viele andere Menschen nach diesen Dingen gesucht haben und Google sich diese Daten merkt, um dir die Bedienung angenehmer zu gestalten.

Mit diesem “Tool” hast du in sekundenschnelle wichtige Keywords überprüft und findest außerdem heraus, welche Themen noch für deine Zielgruppe relevant sind.

Keyword-Planner

Ebenfalls von Google kommt der sogenannte Keyword-Planner. Der Keyword-Planner ist zwar kostenlos, es wird aber eine Google Ads Konto benötigt, damit du darauf zugreifen kannst. 

Sobald du dieses erstellt hast, kannst du gleich mit der Recherche loslegen. 

Schlüsseldienst Bilk
Beispiel für Suchanfragen bei “Schlüsseldienst Düsseldorf”

Der Vorteil beim Keyword-Planner ist ganz klar. Er zeigt dir an, wie viele Menschen pro Monat durchschnittlich nach deinen Suchbegriffen suchen.

Somit erkennst du auf einen Blick, ob es sich überhaupt lohnt, ein bestimmtes Thema aufzugreifen oder ob du dich lieber anderen Bereichen widmen solltest.

Ubersuggest

Ubersuggest ist ein kostenloses Tool von Neil Patel, einem der einflussreichsten online Marketing Spezialisten Amerikas.

Aber keine Sorge, man kann bei Ubersuggest auch den deutschen Markt analysieren.

Ich persönliche liebe Ubersuggest, weil es neben deinem Keyword auch gleich mehrere verwandte Suchbegriffe auflistet und deren Suchvolumen angibt. 

Im Grunde wie der Google Keyword-Planner, nur eben besser.

Die wahre Macht dieses kostenlosen Werkzeugs liegt aber darin, dass es dir auch gleich verschiedenste Content-Ideen mit auf den Weg gibt. 

Ubersuggest Content Ideas

Du kannst also auch gleich mit-analysieren, welche Artikel es schon zu deinem Thema gibt und wie viel Interaktion bzw. Traffic diese bekommen.

Du willst noch mehr Content-Beispiele haben? 

Mit Buzzsumo ist genau das möglich. Trage einfach dein jeweiliges Keyword in die Suchmaske ein und schwupp… du erhältst Ergebnisse von den beliebtesten Beiträgen dazu.

Buzzsumo Web Content

Experten Tipp:

Wenn es zu dem von dir gewählten Keyword noch kaum relevante Beiträge gibt, versuche den Suchbegriff auf Englisch zu suchen. In vielen Fällen bekommst du dann deutlich bessere Anhaltspunkte und kannst sogar einer der ersten im deutschsprachigen Raum zu diesem Thema sein.

Der Nachteil bei Buzzsumo ist allerdings, dass du nur eine begrenzte Anzahl an Suchanfragen pro Tag zur Verfügung hast. Wenn du diese Begrenzung aufheben willst, musst du dafür bezahlen.

Google Trends

Und wieder einmal landen wir bei Google.

Genauer gesagt bei Google Trends. Ich habe schon einmal die Vorteile von Google Trends in diesem Artikel hier erwähnt. Darum will ich jetzt nur kurz darauf eingehen.

Das Tool ist ebenfalls kostenlos, sowie quasi alles von Google.

Du kannst nach Keywords suchen und dazu werden dir verschiedene Daten ausgespuckt. Am interessantesten für’s Bloggen ist allerdings dieser Bereich hier:

Google Trens
Beispiel für das Keyword “Digitalkamera”

Hier bekommst du ein Bild davon, wonach die Leute verstärkt in letzter Zeit suchen. Diese Ergebnisse kannst du dann wieder mit den anderen Tools abgleichen und voila, ein neues Blog-Thema ist gefunden.

Auch hier kann es wieder ratsam sein – wenn auch nur bedingt – nach englischen Begriffen zu suchen, falls es zu wenig Informationen im deutschsprachigen Raum gibt.

Nicht jeder Blog braucht eine eigene Webseite

Für alle Hobbyfotografen und Video-Enthusiasten ist das vermutlich eine gute Nachricht. Sofern sie ein nicht sowieso schon lange wussten.

Aber ja, es stimmt. Du musst nicht zwingend eine eigene Webseite hosten, um einen eigenen Blog zu betreiben.

Ein gut geführter Instagram-Account zählt immerhin genauso zur Kategorie Fotoblog, wie ein YouTube-Kanal als Videoblog zu verstehen ist.

Solange es regelmäßige Updates gibt und deine Zielgruppe mit deinen Inhalten glücklich ist, machst du alles richtig. 

Tumblr

Tumblr bietet zudem ebenfalls die Möglichkeit, deine eigenen Inhalte – in welcher Form auch immer – auf einer externen Plattform zu veröffentlichen. 

Das erleichtert vielen Menschen den Einstieg, wenn sie sich nicht mit dem Aufbaue einer Webseite/Blog und dem dazu erforderlichen technischen Wissen auseinandersetzen wollen.

Dazu muss ich allerdings ganz klar hinzufügen, dass diese Seiten nicht nur Vorteile haben. Denn immer, wenn wir auf “fremden” Seiten unsere Inhalte veröffentlichen wollen, müssen wir deren Hausregeln befolgen. 

Ansonsten können ein paar kleine Verstöße schnell dazu führen, dass von heute auf morgen unser Zugang gesperrt wird und wir unsere Leser nicht mehr erreichen.

Genug der grauen Theorie!

Kommen wir doch endlich mal zu interessanten Beispielen aus der Praxis.

Im Folgenden habe ich dir verschiedene Blogs zu diversen Segmenten des online Marketings zusammengefasst.

Blogs für SEO

Fangen wir gleich mit SEO an. Hier bietet der Blog von Evergreen Media ein Paradebeispiel für hochwertigen Content. Was sie als SEO-Agentur auch irgendwie müssen.

Um SEO technisch immer up-to-date zu sein, reicht ein regelmäßiger Blick in deren Blog und du siehst, was es an Neuigkeiten zu beachten gibt.

Des Weiteren betreibt Evergreen Media einen YouTube-Kanal mit bombenmäßigen Inhalten. Hier ein aktuelles Beispiel dafür: 

Zugegeben, der tiroler Dialekt kann für so manchen Deutschstämmigen ein Hindernis darstellen. Aber was tut man nicht alles für mehr Fachwissen…

Das nächste Beispiel, für den gewaltigen Bereich SEO, kommt aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Rede ist von Backlinko. Sofern du dich in letzter Zeit schon eingehender mit SEO beschäftigt hast, wird dir dieser Blog vermutlich sowieso ein Begriff sein.

Machen wir uns nichts vor! Im online Marketing sind die Amis eben immer noch Vorreiter und was dort gerade der neueste Trend ist, schwappt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch irgendwann zu uns über.

Aus diesem Grund wollte ich Backlinko mit in diese Liste aufnehmen.

Egal ob du Backlinks aufbauen, Pressemitteilungen veröffentlichen oder ob du einfach “nur so” SEO Experte sein willst, Backlinko hat den passenden Content für dich.

Conversion Optimierung

Darf es ein bisschen mehr sein?

Mehr Conversions, immer gerne. Bei konversionsKRAFT dreht sich alles um “Conversion Optimierung”.

Konversionskraft Blog

Dieser Blog informiert dich und hält dich auf dem Laufenden, wenn du nicht mehr weißt, was du an deiner Landing Page, deinen Texten oder Ähnlichem verbessern kannst.

Es ist immer wieder schön, nach dem Lesen eines Artikels ein Aha-Erlebnis zu erfahren und gleichzeitig etwas Umsetzbares für die eigene Webseite zu bekommen.

Außerdem überzeugt der Blog mit wertvollen Insights zur menschlichen Verhaltenspsychologie und wie wir dieses Wissen zu unserem Vorteil nutzen können.

Online Marketing im B2B

Du bist im B2B Segment tätig? 

Dann ist der onlinemarketing-blog genau das Richtige für dich. Abgesehen vom klar definiertesten Namen, den ein Blog überhaupt haben kann, lernst du hier alles Nötige, um im B2B erfolgreich zu werden.

Email-Marketing, Conversion Optimierung oder Social Media sind nur ein paar Themenbereiche, die in diesem Blog eingehend behandelt werden.

Wenn dir das immer noch nicht reicht und dein innerer Wissensdurst nach all den Beiträgen nach mehr Informationen lechzt, kannst du dir zusätzlich noch die Whitepaper gönnen.

Hier ist alles social

Für alle Social Media Marketing Junkies habe ich wieder einen Blog aus dem englischsprachigen Raum. 

Bei Social Media Explorer werden keine Wünsche offen gelassen. 

Hier werden praktisch tagtäglich neue Inhalte veröffentlicht, welche sich alle einem Thema widmen: Social Media Marketing.

Wenn es einen Ort gibt, an dem du die neuesten Updates und wichtigen Veränderungen der sozialen Netzwerke am schnellsten erfährst, dann ist es dieser Blog.

Das Content Marketing Institute

Der Name ist hier Programm. Die Jungs und Mädels beim Content Marketing Institute leben, atmen und denken Content Marketing.

Ich habe die Webseite schon einmal in einem anderen Artikel erwähnt, weil die Plattform einen Newsletter anbietet, der seines gleichen sucht.

Der Gründer des CMI, Joe Pulizzi, wird nicht ohne Grund als der Papst des Content Marketing angesehen. Er weiß genau wovon er spricht und ist daher auch regelmäßiger Speaker bei namhaften Online Marketing Events.

Ein Blog – alle Themen

Du hast keine Lust, für jeden einzelnen Themenbereich einen eigenen Blog zu verfolgen?

Kein Ding. Dafür gibt es den HubSpot Blog.

Hubspot Blog

Beim Blog von HubSpot erhältst du praxiserprobte Tipps, mit denen du dem Marketing deines Unternehmens neuen Schwung verleihst.

Du kannst lernen, wie du Schritt für Schritt einen Blogartikel verfasst oder mithilfe eines vorgefertigten Templates einen ganzen Sales Plan erstellen.

“All you need is HubSpot” würden vermutlich selbst die Beatles singen, müssten sie einen Song über online Marketing Blogs schreiben. 

Unser Glück, dass sie das niemals mussten 🙂

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